Villacher Alpenstraße

Die Villacher Alpenstraße führt Besucherinnen und Besucher tief hinein in Kärntens ältestes Naturschutzgebiet. Auf der 16,5 Kilometer langen Ausflugsstraße werden die artenreiche Fauna und Flora des Naturpark Dobratsch hautnah erlebbar: Bei Wanderungen auf den 2.167 Meter hohen Gipfel, in der Ausstellung zur heimischen Vogelwelt, auf dem Geologielehrweg oder im Alpengarten. Die Aussichtspunkte gewähren einen grandiosen Rundum-Blick auf das faszinierende Karstgebirge sowie in Österreichs Nachbarländer Slowenien und Italien.

16,5 Kilometer sind es von Villach-Möltschach bis zum höchsten Punkt der Villacher Alpenstraße, der Rosstratte auf 1.732 Metern Seehöhe.
Mehr als 1.200 Höhenmeter werden auf der Strecke durch das faszinierende Karstgebirge überwunden:
Die ständigen Begleiter dabei sind grandiose Bergketten wie die Karawanken und die Julischen Alpen sowie das größte Bergsturzgebiet der Ostalpen an der Südflanke des Dobratsch, das durch zwei gigantische Erdbeben entstand. Entlang der Straße ermöglicht ein vielfältiges Besucherangebot für die ganze Familie spannende Einblicke in die Fauna und Flora des Dobratsch, der bereits 1942 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Die Alpenstraße ist beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer und Motorradfahrer.Vielfältiges Besucherangebot entlang der Villacher AlpenstraßeRastplätze, thematische Kinderspiel- und -erlebnisplätze, Hütten, Berggasthöfe und Aussichtsplattformen säumen die Ausflugsstraße:
Zu den imposantesten zählen der Dreiländerblick auf 1.307 Meter Seehöhe und die barrierefreie Aussichtsplattform „Rote Wand“ mit großartigem Tiefblick und Fernsicht auf Karawanken und Julische Alpen.
Ein absolutes Muss für Blumenfreunde ist der Alpengarten „Villacher Alpe“ (1.483 m):
Hier gedeihen auf einem Areal von 10.000 Quadratmetern rund 800 alpine Pflanzen aus drei Klimazonen.
Der Alpengarten kann von Anfang Juni bis Ende August besichtigt werden. Eine Besonderheit des Gartens ist, dass fast die Hälfte aller Pflanzen an ihrem ursprünglichen Wuchsort vorhanden war. Somit handelt es sich um einen echten Naturgarten.Wandern auf dem Geologielehrweg oder in Richtung GipfelAuf der Rosstratte – dem Endpunkt der Straße für Autos und Motorräder – lädt der Geologielehrweg „Vom Meer zum Berg“ zu einer Zeitreise ein. Fossilien, Vulkan- und Karstgesteine sowie Gailtalkristallin und alpiner Muschelkalk bezeugen die Entstehungsgeschichte der Region über Jahrmillionen. Sogar Teile eines ehemaligen Riffes und einer Lagune mit versteinerten Korallen, Muscheln und Meeresschnecken können entlang des Weges bestaunt werden. Nach 15 Minuten Gehzeit hat man hier zumeist am Vormittag die Möglichkeit bei der „Brunnleit’n“ Gämsen in freier Natur zu beobachten.Wanderer erwarten zahlreiche bestens markierte Wege wie etwa auf den Dobratsch-Gipfel und zu den zwei höchst gelegenen Kirchen Europas, der 1682 errichteten „Deutschen Kirche“ und der 1690 erbauten „Windischen Kirche“.

Ausstattung

  • Autobahn Nähe
  • Barrierefrei
  • Busparkplatz kostenfrei
  • Gastronomie
  • WC-Anlage

Öffnungszeiten

ganzjährig geöffnet
von Mitte April bis Mitte November entgeltpflichtig

Angebote des Ausflugsziels

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Tageskarte Bus

Sie führt Besucherinnen und Besucher tief hinein in Kärntens ältestes Naturschutzgebiet